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Die 5 häufigsten Social-Media-Fehler von Dienstleistern (und wie du sie vermeidest)

Unternehmer sitzt nachdenklich mit einer Tasse Kaffee am Fenster

Social Media kann für dich als Dienstleister ein verlässlicher Kanal für Kunden und Mitarbeiter sein. In der Praxis sehen wir aber immer wieder dieselben Fehler, die jede Menge Potenzial verschenken. Die gute Nachricht: Jeden davon kannst du abstellen, sobald du ihn kennst. Hier sind die fünf häufigsten.

Fehler 1: Du postest ohne Plan

Die meisten posten dann, wenn gerade Zeit ist und zufällig etwas anliegt. Mal drei Beiträge in einer Woche, dann wochenlang nichts. Für die Plattformen und für dein Publikum ist das ein Problem, weil weder ein roter Faden noch Verlässlichkeit entsteht.

Was hilft: ein einfacher Plan, der festlegt, welche Themen du regelmäßig zeigst. Du musst nicht jeden Tag posten. Du solltest es aber planbar und mit klarer Richtung tun.

Fehler 2: Du redest über dich statt über deinen Kunden

Der häufigste Inhalt klingt sinngemäß so: Wir sind seit dreißig Jahren am Markt, wir bieten Qualität, wir sind zuverlässig. Das mag alles stimmen, interessiert die Leute aber wenig, weil es ihnen nicht zeigt, was sie davon haben.

Was hilft: Dreh die Perspektive um. Sprich über die Probleme deiner Kunden und darüber, wie ihr Leben nach deiner Leistung aussieht. Niemand kauft eine Bohrmaschine, alle wollen das Loch in der Wand.

Fehler 3: Du sagst nicht, was als Nächstes zu tun ist

Ein guter Beitrag weckt Interesse. Wenn dann aber nichts passiert, weil unklar bleibt, was der Interessent tun soll, verpufft dieses Interesse. Viele vergessen schlicht, ihre Zuschauer zu einem nächsten Schritt einzuladen.

Was hilft: Sag deutlich, was als Nächstes dran ist. Eine Nachricht schreiben, anrufen, ein kurzes Formular ausfüllen. Und mach diesen Schritt so leicht wie möglich.

Fehler 4: Du verwechselst Reichweite mit Erfolg

Ein Video mit vielen Aufrufen fühlt sich wie ein Erfolg an. Wenn daraus keine Anfragen werden, war es vor allem Unterhaltung. Wer sein Marketing an Aufrufen statt an Anfragen misst, optimiert in die falsche Richtung.

Was hilft: Verfolg, wie viele echte Anfragen du bekommst und was sie dich kosten. Diese Zahlen sagen dir, ob sich dein Aufwand lohnt. Mehr dazu liest du in unserem Beitrag darüber, warum Reichweite keine Kunden bringt.

Fehler 5: Du gibst auf, bevor es wirkt

Social Media ist kein Schalter, den du umlegst. Die ersten Wochen bringen selten den Durchbruch, und genau da steigen viele aus. Dabei beginnt der eigentliche Effekt oft erst, wenn ein Betrieb lange genug sichtbar und verlässlich war, dass die Leute ihm vertrauen.

Was hilft: Sieh Social Media als Investition über mehrere Monate, nicht als schnelle Aktion. Wer dranbleibt und anhand der Zahlen nachsteuert, wird belohnt.

Bonus-Fehler: Du machst alles allein nebenbei

Diesen Punkt sehen wir so oft, dass er eigentlich der sechste in der Liste sein müsste. Der Chef oder die Chefin macht Social Media abends auf der Couch zwischen Angeboten und Buchhaltung mit. Verständlich, denn der Tag ist voll. Nur leidet darunter genau das, was Social Media braucht: Verlässlichkeit und Qualität.

Das heißt nicht, dass du eine teure Agentur brauchst, um überhaupt anzufangen. Aber du solltest dir ehrlich die Frage stellen, ob du die Zeit und das Wissen hast, um wirklich dranzubleiben. Wenn nicht, ist es oft günstiger, sich Unterstützung zu holen, als monatelang halbherzig zu posten und am Ende zu sagen, Social Media funktioniere bei dir eben nicht.

So gehst du es richtig an

Wenn du dich in mehreren Punkten wiedererkannt hast, fang nicht damit an, alles auf einmal umzukrempeln. Nimm dir den Fehler vor, der dich am meisten kostet, und stell ihn ab. Meistens ist das der fehlende nächste Schritt oder das fehlende Durchhalten. Beides lässt sich sofort angehen, ohne dass du dein ganzes Marketing neu erfindest. Aus einer Reihe kleiner Korrekturen wird mit der Zeit ein Kanal, der trägt.

Keiner dieser Fehler ist für sich genommen ein Drama. Zusammen sorgen sie aber dafür, dass viel Mühe ohne Ergebnis bleibt. Wenn du dich in dem einen oder anderen Punkt wiedererkennst, ist das kein Grund zur Sorge, sondern ein guter Startpunkt. Denn jeder behobene Fehler bringt dich näher an einen Kanal, der planbar Kunden und Mitarbeiter bringt.

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